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Aufstallungspflicht im Hohenlohekreis aufgehoben

[Artikel vom 14.03.2017]

Aufstallungspflicht im Hohenlohekreis aufgehoben
Biosicherheitsmaßnahmen gelten weiterhin bis einschließlich 20. Mai 2017

Die Aufstallungspflicht für Geflügel im Hohenlohekreis wird ab dem 15. März 2017 aufgehoben. Aufgrund einer Neubewertung der Risikogebiete konnten Regionen mit einer Aufstallungspflicht weiter reduziert werden. Die in der entsprechenden Bundesverordnung festgelegten besonderen Schutzmaßnahmen für kleine Geflügelhaltungen gelten weiterhin bis einschließlich 20. Mai 2017, es wird dringend um Aufrechterhaltung gebeten. Im Hohenlohekreis wurden bisher keine mit dem Geflügelpestvirus infizierten Wildvögel gefunden.
 
Bisherige HPAI H5N8-Ausbrüche bei gehaltenem Geflügel in Deutschland trafen überwiegend Putenhaltungen, aber auch Enten- und Hühnerbetriebe. Die aktuellen Seuchenfeststellungen sind in Baden-Württemberg fast ausschließlich auf Wildvögel beschränkt und konzentrieren sich auf wenige Landkreise. Das Friedrich-Loeffler-Institut geht in seiner aktuellen Risikoeinschätzung zum Auftreten von HPAI in Deutschland jedoch fortlaufend von einem hohen Eintragsrisiko in Nutzgeflügelbestände und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen aus. Sollte bei einem tot aufgefundenen Wildvogel der Erreger der Geflügelpest festgestellt werden, so gilt für das Gebiet der Gemeinde, in welcher der Wildvogel gefunden wurde und für die angrenzenden Gemeinden die Aufstallungspflicht für die Dauer von 30 Tagen ab amtlicher Seuchenfeststellung. Die betroffenen Gemeinden werden dann durch das Veterinäramt entsprechend informiert.
 
Das Veterinäramt weist nochmals auf die Bedeutung der Einhaltung einer erlassenen Aufstallungspflicht und der Biosicherheitsmaßnahmen hin, besonders auch bei kleineren Geflügelhaltern. Durch Wildvögel bedingte Infektionen in Kleinhaltungen können aufgrund von Sperrmaßnahmen auch erhebliche Auswirkungen auf gewerbliche Geflügelhaltungen haben und dort zu enormen wirtschaftlichen Einbußen führen.
 
Biosicherheitsmaßnahmen in kleinen Geflügelhaltungen:
Schutzmaßnahmen in kleinen Geflügelhaltungen betreffen insbesondere die Erfassung verendeter Tiere sowie die Anzahl der gelegten Eier im Bestandregister. Auch Maßnahmen zur Sicherung der Bestände gegen unbefugten Zutritt, die Verpflichtung betriebsfremder Personen zum Tragen von Schutzkleidung, zur Reinigung/Desinfektion der Schutzkleidung sowie zum Vorhalten einer Einrichtung zum Händewaschen und zur Stiefeldesinfektion sind wirksame Schutzmaßnahmen vor einer möglichen Infektion.

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