Hohenlohekreis

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Kommunale Behindertenbeauftragte

Hauptziel der Behindertenbeauftragten in Deutschland ist es, die Prinzipien der UN-Behindertenrechtskonvention zu beachten und umzusetzen. Die kommunale Behindertenbeauftragte ist dabei unabhängig und weisungsungebunden.

Aufgabenbeschreibung (in einfacher Sprache)
Sie ist Ansprechpartnerin und Vertrauensperson für Menschen mit Behinderung und für deren Angehörige. Sie berät zu allen Lebenslagen.
Sie nimmt Beschwerden an und unterstützt dabei, Beschwerden an die zuständigen Personen weiter zu leiten.
Sie berät den Landkreis zum Thema Barrierefreiheit.
Sie macht Sensibilisierungsarbeit. Das bedeutet: Sie informiert die Gesellschaft über Barrierefreiheit und Inklusion. Zum Beispiel durch Aktionstage oder Pressemitteilungen.

Das sind ihre Ziele (in einfacher Sprache)
Menschen mit Behinderung sollen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Sie sollen selbst bestimmen wie sie leben möchten.
Menschen mit Behinderung sollen keine Nachteile haben.
Menschen mit und ohne Behinderung sollen im Hohenlohekreis selbstverständlich zusammenleben. Das nennt man Inklusion.
Die Gesellschaft soll besser über Barrierefreiheit und Inklusion Bescheid wissen. Vorurteile sollen abgebaut werden.
 

Aktuelles

Infos zur Bundestagswahl in Einfacher Sprache

Hier finden Sie einen Ratgeber zur Bundestagswahl 2021 in leichter Sprache, herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung.

Die Webseite https://bundestagswahl-einfach-erklaert.de/ bietet Informationen zur Bundestagswahl – und das in Einfacher Sprache.

Die Seite ist in fünf verschiedene „Kapitel“ eingeteilt:

  • Warum sollte ich wählen gehen?
  • Was bestimme ich bei der Bundestagswahl?
  • Was muss ich sonst noch wissen?
  • Wie finde ich eine Partei, die zu mir passt?
  • So wählt man!

Anschließend geht es wie in einem FAQ weiter: Auf Fragen oder Aussagen folgen Antworten, Erklärungen und Argumente. Nach der Aussage „Was soll meine kleine Stimme schon verändern? Ob jetzt die CDU oder die SPD eine Stimme mehr oder weniger hat, macht doch eh keinen Unterschied.“ kommen zum Beispiel fünf Argumente, warum man das auch anders sehen kann.

Die Webseite ist in Einfacher Sprache geschrieben und barrierearm.

Gemacht hat die Webseite die Agentur für Einfache Sprache „Einfache Sprache Bonn“ mit Unterstützung von Florian Klein (Adolf-Bender-Zentrum), Martina Nickles (Behindertenbeauftrage der Hansestadt Herford) sowie Domingos de Oliveira (Experte für digitale Barrierefreiheit).

„Wir haben absichtlich nicht „Einfache Sprache“ ganz weit vorn und groß auf die Webseite geschrieben, weil wir die Informationen möglichst inklusiv anbieten wollen. Viele Menschen schrecken bei dem Begriff „Einfache Sprache“ zurück, weil sie denken, ´das ist nichts für mich, ich bin ja nicht dumm´,“ so Constanze Lopez von der Agentur für Einfache Sprache Bonn. „Sollten sehr gute Leser*innen auf unsere Webseite stoßen, so werden sie sich bei dem ein oder anderen Satz vermutlich etwas wundern – das war es aber auch schon. Und Menschen, die nicht so gut lesen können, freuen sich einfach über verständliche Informationen.“

Wer die Texte der Webseite nichtkommerziell verwenden möchte, kann sich bei den Macher*innen per E-Mail melden. Wem Fragen und Antworten fehlen oder wer weitere Ideen oder Ergänzungen hat, kann sich ebenfalls dort melden.

Das Projekt-Team arbeitet bereits an weiteren Fragen und Infos, die bis zur Bundestagswahl ergänzt werden.

 

Landtag beschließt im Oktober 2020 Wahlrecht für alle
Informationen in leichter Sprache

Alle Menschen mit Behinderung dürfen jetzt bei Landtags-, Gemeinderats-, Landkreis- und Regionalwahlen wählen.
Das hat der Landtag von Baden-Württemberg im Oktober beschlossen.
Alle Wählerinnen und Wähler bekommen vor einer Wahl eine Wahlbenachrichtigung und die Wahlunterlagen.
Früher durften viele Menschen mit Behinderung nicht wählen.
Das war falsch. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden.
Der Landtag hat deshalb das Gesetz geändert.

 

Neue kommunale Behindertenbeauftragte im Hohenlohekreis
Stelle seit dem 1. Januar 2020 durch Kim Annika Schmetzer besetzt

Kim Annika Schmetzer ist zum 1. Januar 2020 zur neuen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen bestellt worden. Sie tritt die Nachfolge von Manuela Dewald an, die diese Aufgabe bisher ausübte.
Die Stelle ist direkt der Leitung des Dezernats für Familie, Bildung und Gesundheit zugeordnet. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Kim Annika Schmetzer eine engagierte Mitarbeiterin für diese Aufgabe gewinnen konnten“, begrüßte Landrat Dr. Matthias Neth die neue Behindertenbeauftragte.
Kim Annika Schmetzer studierte Sozialmanagement an der Hochschule Nordhausen. Sie erlangte dort im März 2017 ihren Bachelorabschluss und sammelte bereits in verschiedenen sozialen Bereichen Praxiserfahrungen. Während des Studiums absolvierte sie das Praxissemester bei der Lebenshilfe e.V. in Stuttgart, zuvor leistete sie ein freiwillig soziales Jahr sowohl bei der AWO gGmbH in Öhringen als auch im Sonnenhof e.V. in Schwäbisch Hall. Vor Antritt der Stelle als kommunale Behindertenbeauftragte war sie zwei Jahre als Assistenz der Regionalleitung bei der Dienste für Menschen gGmbH im Pflegestift Teurershof in Schwäbisch Hall tätig.

Die Arbeit der Inklusionsbeauftragten
wird unterstützt durch
das Ministerium für Soziales und Integration
aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Kontakt

Landratsamt Hohenlohekreis
Dezernat für Familie, Bildung und Gesundheit
Kommunale Behindertenbeauftragte
Allee 17
74653 Künzelsau

Ansprechpartnerin:
Kim Annika Schmetzer
Tel.: 07940 18-753
Fax: 07940 18-505
E-Mail schreiben

Termine nach vorheriger Vereinbarung