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"Back to school"

[Artikel vom 30.08.2019]

Besondere Vorsicht und Rücksichtnahme zum Schulanfang gefordert
 
In wenigen Tagen beginnt in Baden-Württemberg für Hunderttausende von Kindern wieder die Schule. Vor allem die ´neuen´ Erstklässler fiebern ihrem ersten Schultag schon sehr entgegen. Aber auch ältere Kinder, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, sind großen Gefahren im Straßenverkehr ausgesetzt.
Besonders zum Schuljahresanfang steigt die Unfallgefahr für die Kinder, da sich die Verkehrsteilnehmer und die Schülerinnen und Schüler erst wieder aufeinander einstellen müssen. Auch können Kinder aufgrund ihrer Größe, ihres noch eingeschränkten Sichtfeldes und ihres mangelnden Gefahrenbewusstseins häufig kritische Situationen nicht so schnell erkennen und reagieren daher langsamer darauf.
 
Damit die Kinder sicher und unfallfrei zur Schule und wieder nach Hause kommen, fordert Catharina Allerborn, Dezernentin für Verkehr beim Landratsamt Hohenlohekreis, alle motorisierten Verkehrsteilnehmer zur Rücksicht auf: „Wir bitten um besondere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, vor allem rund um Schulen und Bushaltestellen, und um ein rücksichtsvolles Fahrverhalten. Passen Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit an, denn so können Gefährdungen am besten vermieden werden“.
 
Um den Schülern einen möglichst gefahrenfreien Weg zur Schule zu ermöglichen, empfiehlt das Landratsamt Hohenlohekreis folgendes Verhalten:
-        Vor allem in Wohngebieten besonders aufmerksam und langsam fahren.
-        Die Geschwindigkeit reduzieren, wenn Kinder am Fahrbahnrand oder am Zebrastreifen stehen.
-        An Bushaltestellen nur langsam und mit äußerster Vorsicht mit Schrittgeschwindigkeit an haltenden Bussen vorbeifahren. Es muss verstärkt damit gerechnet werden, dass Kinder aus dem Bus heraus unmittelbar auf die Fahrbahn rennen oder wartende und spielende Kinder plötzlich über die Straße laufen.
-        Am Nachmittag in der Nähe von Schulen vorsichtig zu fahren, da auch in dieser Zeit oft Schulsport und Nachmittagsunterricht stattfindet oder sich Kinder zum Spielen auf dem Gelände aufhalten.
-        Auf Gehwegen nicht parken, da die Kinder sonst gezwungen sind, auf die Fahrbahn zu treten.
 
Häufig absolvieren auch Eltern vor den Schulhäusern riskante Wendemanöver, halten und parken auf dem Gehweg und blockieren den Rad- und Busverkehr. Dabei ist ihnen meistens nicht bewusst, dass dadurch andere Kinder gefährdet werden. Es ist wichtig, dass die Eltern ein gutes Vorbild sind und selbst einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.
 
Im Hohenlohekreis ereigneten sich im Jahr 2018 drei Unfälle auf dem Schulweg, hierbei wurden zwei Kinder schwer und zwei Kinder leicht verletzt. Im laufenden Jahr ereigneten sich bereits vier Schulwegunfälle mit insgesamt vier leicht verletzten Kindern.
Um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg zu erhöhen, wird das Straßenverkehrsamt zum Schulanfang vermehrt im Bereich von Schulen und Bushaltestellen Geschwindigkeitskontrollen durchführen.
 
„Ich bin froh, dass seit vielen Jahren im Hohenlohekreis kein Kind als aktiver Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr tödlich verunglückt ist. Ich hoffe, dass dies auch in den kommenden Jahren so bleiben wird“, sagt Allerborn und appelliert an die Verkehrsteilnehmer: „Tragen Sie durch angemessene Geschwindigkeit und durch verantwortungsbewusste und rücksichtvolle Fahrweise dazu bei, dass der Schulweg für die Kinder noch sicherer wird und sich die Unfallzahlen noch weiter reduzieren.“

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