Hohenlohekreis

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Regionalmanager soll Kulturschaffende vernetzen

[Artikel vom 27.11.2019]

Pilotprojekt startet auch im Hohenlohekreis
 
Fünf Landkreise und eine Region starten das von Land und Bund finanzierte Pilotprojekt „Regionalmanager/innen Kultur“. Zu den Ausschreibungsgewinnern zählt auch der Hohenlohekreis. Ziel des gemeinsamen Pilotprojektes der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“, des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ der Kulturstiftung des Bundes sowie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg ist es, die Kompetenz von Landkreisen und kommunalen Verbünden für die regionale Kulturentwicklung zu stärken. Bis zum Jahr 2023 werden hierzu professionelle Ansprechpartnerinnen und -partner sowie Impulsgeber für die regionale Kulturarbeit etabliert. Für die Entwicklung und Verankerung der Personalie und für den Erfahrungsaustausch der beteiligten Regionen stehen für den Zeitraum insgesamt bis zu 720.000 Euro zur Verfügung. Das Projekt beginnt ab Frühjahr 2020 in den Landkreisen Ostalb, Rems-Murr, Reutlingen, Waldshut sowie in der KulturRegion Karlsruhe und im Hohenlohekreis. 
 
Der Stelle "Regionalmanager/in Kultur" wird in der Kreisverwaltung im Umfeld der Kulturstiftung Hohenlohe angesiedelt sein. Landrat Dr. Matthias Neth und Marcus Meyer, Geschäftsführer der Kulturstiftung Hohenlohe, haben die Bewerbung des Hohenlohekreises auf den Weg gebracht, unterstützt von regionalen Kulturanbietern sowie Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kirche. "Wir freuen uns sehr, dass der Hohenlohekreis den Zuschlag für dieses Pilotprojekt erhalten hat, ist das kulturelle Angebot des Hohenloher Landes doch ein starkes Aushängeschild und Identifikationsmotor für unsere Raumschaft. Kultur ist ein wichtiger Baustein im ländlichen Raum und besonders für unser Strategiekonzept ZukunftHOK", so Landrat Dr. Matthias Neth. Marcus Meyer erklärt, dass das Aufgabenprofil und die Zieldefinition in der Bewerbung bewusst breit angelegt worden seien und dass es nun im Aufbauprozess um die für die Region angepasste Ausgestaltung der Personalstelle geht. Dazu gehöre etwa ein Konzept für die Kulturförderung des Kreises – von der Mundart, über Vereinsveranstaltungen, Laienensembles, schulischen Aktivitäten und kommunalen Initiativen bis hin zum privatwirtschaftlichen Angebot der Hochkultur. Des Weiteren sollen Vermittlungsangebote zur kulturellen Bildung auf den Weg gebracht werden und durch Kooperationen der einzelnen Akteure der Region ein Know-how-Transfer entstehen und Synergieeffekte genutzt werden. Generell zielt das Projekt auf eine starke Vernetzung der Akteure und Anbieter der Kulturszene. Dafür sind jährliche Regionalkonferenzen geplant, auch im Austausch mit den anderen Landkreisen des Pilotprojekts. Als Partner im Ausgestaltungsprozess kann nach Meinung der Verantwortlichen der Studiengang "Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Kultur-, Freizeit- und Sportmanagement" der Reinhold-Würth-Hochschule Künzelsau dienen. 
Die Stelle wird voraussichtlich im ersten Quartal 2020 öffentlich ausgeschrieben. Die Eingruppierung erfolgt nach TVöD.

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