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Gemeinsames Lernen als Chance

[Artikel vom 15.09.2020]

Sowohl Lehrkräfte, wie auch Schülerinnen und Schüler, ziehen ein durchweg positives Fazit der Lernbrücken, die die drei beruflichen Schulen in Künzelsau vor dem Beginn des neuen Schuljahres angeboten haben. Seit 31. August arbeiteten Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Vollzeit-Bildungsgängen der Kaufmännischen Schule, der Karoline-Breitinger-Schule und der Gewerblichen Schule zusammen, um ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in Deutsch, Mathematik und Englisch auf Vordermann zu bringen.

Obwohl das frühe Aufstehen schon etwas schwergefallen ist, ist Robert Reinhardt aus dem TG13 der Gewerblichen Schule Künzelsau froh, dass er sich für die Teilnahme entschieden hat. „So kann man sich intensiv auf´s neue Schuljahr vorbereiten und Lücken aufarbeiten.“ Besonders gut fand er, dass die Lerngruppen kleiner sind, und die Lehrkräfte so ganz individuell auf einzelne Schüler eingehen konnten. „Wenn man schon die Chance bekommt, hierher zu kommen, sollte man das auch tun“, findet Sonia Truong aus dem Berufskolleg Pflege der Karoline-Breitinger-Schule: „Die Lehrer passten sich den Schülern an und wir haben dann gemeinsam die Aufgaben gelöst.“ Gerade in der Fremdsprache, so Englisch-Lehrerin Melanie Leyrer, haben die Schülerinnen und Schüler große Vorteile von der Arbeit in den Lernbrücken, weil ihr Sprechanteil hoch ist und gezielt einzelne Kompetenzen gefördert werden konnten.

Die meisten Schülerinnen und Schüler haben beim Besuch der Lernbrücken schon ihre Abschlussprüfungen vor Augen: Ob Abitur, die Fachhochschulreife oder die Fachschulreife, bei allen Schülern stehen in diesem Jahr Abschlussprüfungen an, für die sie jetzt schon büffeln. „Der Aufwand lohnt sich, denn das ist eine Investition in die Zukunft“, so Jochen Loos aus dem TG13.

Die drei Kernfächer Deutsch, Mathematik und Englisch wurden im wechselnden Rhythmus täglich von der ersten bis zur fünften Unterrichtsstunde angeboten. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler entscheiden, in welchen Fächern sie die Förderung in Anspruch nehmen. Die Kurse waren deshalb mit Schülerinnen und Schülern aus ganz unterschiedlichen Bildungsgängen und Schulen besetzt. „Aber man profitiert von den anderen Schülern und lernt voneinander“, so Isabel Winkelmann aus dem Berufskolleg Pflege. Auch Deutschlehrerin Julia Wiesner fand, dass die Mischung der Schülerinnen und Schüler und der Niveaus eher gewinnbringend war. Sie war überrascht, dass alle trotzdem ganz offen über ihre Probleme gesprochen haben. Mathe-Lehrerin Eva-Maria Wabbel schließlich zeigte sich ganz angetan vom Engagement und Einsatz ihrer Lernbrücken-Schüler: „Ich finde es schön, wenn Schülerinnen und Schüler sich für ihre Leistung engagieren.“
Das Angebot der Lernbrücken schloss mit dem Ende der Sommerferien.           

Lehrerin Frau Wabbel und zwei Teilnehmende der Lernbrücken
Lehrerin Frau Wabbel und zwei Teilnehmende der Lernbrücken

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