Hohenlohekreis

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Den Ländlichen Raum gezielt entwickeln

[Artikel vom 21.11.2022]

Koordinierungsausschuss im Hohenlohekreis diskutiert und priorisiert eingereichte ELR-Förderprojekte
 
Der Priorisierung von 54 Vorhaben für die aktuelle Programmrunde im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) widmete sich der Koordinierungsausschuss des Hohenlohekreises am 10. November 2022. Der Ausschuss setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Regierungspräsidiums Stuttgart, der Kommunen des Hohenlohekreises und der Fachämter des Landratsamtes zusammen.
„Die beantragte Fördersumme beläuft sich in dieser Programmrunde auf knapp 4,3 Mio. Euro und ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 2,4 Mio. Euro höher“, berichtete Gotthard Wirth, Erster Landesbeamter des Hohenlohekreises. Bei einer in etwa gleichbleibenden Anzahl an Anträgen ist dies auf umfangreiche und teure Projekte in den Schwerpunkten Gemeinschaftseinrichtungen und Arbeiten zurückzuführen.
Mit insgesamt 44 Vorhaben fällt die Mehrheit der Anträge in den Schwerpunkt Wohnen. In den Schwerpunkten Förderung von Grundversorgung, Gemeinschaftseinrichtungen und kleine Unternehmen wurden zehn Projekte angemeldet. „Das ELR gilt im Hohenlohekreis als bewährtes und zuverlässiges Förderprogramm. Die in den letzten Jahren stabilen Antragszahlen zeigen, dass dieses auch von den Städten und Gemeinden sehr gut angenommen wird“, sagt Wirth.
Für Kommunen besteht die Möglichkeit, sich als ELR-Schwerpunktgemeinde zu bewerben. In einem Zeitraum von fünf Jahren profitieren sie von einem Fördervorrang in den jährlichen Programmrunden. Aktuell ist Mulfingen die einzige ELR-Schwerpunktgemeinde im Hohenlohekreis. Die Gemeinde hat in diesem Jahr zwölf Anträge eingereicht. „Die hohen Fördersummen und die positive Resonanz aus den bisherigen Schwerpunktgemeinden zeigen, dass sich eine Bewerbung lohnt. Es konnten viele innerörtliche Entwicklungsprojekte umgesetzt werden“, erklärt Caroline Bogenschütz, Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung und Tourismus.
 
Hintergrund:
Ziel des ELR ist es, im ländlichen Raum attraktive Ortskerne zu schaffen, die zeitgemäßes Leben und Wohnen ermöglichen und eine wohnortnahe Versorgung sichern, sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen. Umnutzungen leerstehender Gebäude zu Wohnraum, Aufstockungen, umfassende Sanierungen und die Schließung von Baulücken im Ortskern tragen zur Nachverdichtung bei und stehen im Fokus der Förderung. Dies gilt auch für Siedlungsflächen der 60er Jahre, sofern diese mit dem Ortskern zusammengewachsen sind und einen entsprechenden Entwicklungsbedarf nachweisen.
Ein wesentlicher Standortfaktor für den ländlichen Raum ist die wohnortnahe Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen. Deshalb werden im Förderschwerpunkt Grundversorgung der Erhalt von Dorfgasthäusern, Dorfläden, Metzgereien, Bäckereien und weiterer Handwerksbranchen sowie die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung berücksichtigt.
Im Förderschwerpunkt Arbeiten können Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten Zuwendungen erhalten für Verlagerungen aus Gemengelagen sowie Reaktivierung von Gewerbebrachen, Umnutzungen, Betriebserweiterungen und Neuansiedlungen, wenn hierdurch neue Arbeitsplätze geschaffen oder bestehende Arbeitsplätze gesichert werden. 

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