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Weiterhin keine Gefährdung für Lebewesen in der Jagst

[Artikel vom 17.05.2017]

Weiterhin keine Gefährdung für Lebewesen in der Jagst
Ammoniumwerte im Sindelbach gehen deutlich zurück
 
Durch den technischen Defekt einer Biogasanlage in Stachenhausen gelangte vergangenen Sonntag Gärsubstrat bzw. Gärsaft in den Sindelbach. Die Kreisverwaltung führte am heutigen Vormittag nochmals Beprobungen durch. Hierbei wurde bestätigt, dass aufgrund der hohen Verdünnung durch die starke Wasserführung der Jagst weiter keine Gefährdung für die Lebewesen der Jagst besteht. Auch sind die Ammoniumwerte im Sindelbach erneut deutlich zurückgegangen.
 
Ergebnisse der Beprobung heute Vormittag (17.05.2017):
Sindelbach Brücke Dörrenzimmern:                                    0,46 mg/l Ammoniumstickstoff
Sindelbach oberhalb Fischteich Marlach:                            0,13 mg/l Ammoniumstickstoff
Sindelbach Einmündung in die Jagst:                                   0,15 mg/l Ammoniumstickstoff
Jagst/200 m unterhalb der Einmündung des Sindelbaches:            0,07 mg/l Ammoniumstickstoff
Jagst/Winzenhofen:                                                              0,05 mg/l Ammoniumstickstoff
 
Zur Ermittlung des genauen Schadensausmaßes im Sindelbach wurde gestern (16.05.2017) eine Elektrobefischung durchgeführt. Nach derzeitiger Einschätzung ist zwischen Stachenhausen und Sindeldorf von einem Totalausfall des Fischbestandes auszugehen. In Marlach ist noch ein Restbestand einiger Arten erhalten.
 
Die Kleinlebewesen, die als Nahrungsgrundlage für den Fischbestand dienen, haben nach derzeitigem Stand unterhalb Dörrenzimmern bis zur Mündung Sindelbach in die Jagst weitgehend überlebt, sodass eine Grundlage für den Wiederaufbau des Fischbestandes gegeben ist.
     
Weitere Maßnahmen:
Durch die Gärreste befinden sich zwischen Stachenhausen und Dörrenzimmern noch Schlammablagerungen im Bach, die so weit wie möglich mittels Saugwagen entfernt werden.
Über die weiteren Maßnahmen zur Behebung des Schadens am Sindelbach wird sich das Landratsamt mit Fachkollegen aus der Fischerei und dem Naturschutz abstimmen.

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