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Befragte bescheinigen mehrheitlich eine hohe bis sehr hohe Lebensqualität

[Artikel vom 11.08.2017]

Befragte bescheinigen dem Hohenlohekreis mehrheitlich eine hohe bis sehr hohe Lebensqualität
Ergebnisse zeigen, wo die Stärken und Schwächen in der Infrastruktur und Daseinsvorsorge liegen

Im Rahmen der Erstellung des Kreisentwicklungs- und Strategiekonzepts für den Hohenlohekreis – ZukunftHOK – wurde eine Online-Befragung unter den kommunalen Vertretern sowie den Städte- und Gemeindeverwaltungen durchgeführt. Bürgermeister, Ortsvorsteher und Mitglieder von Gemeinderäten und Ortschaftsräten wurden nach den Qualitäten und Herausforderungen des Hohenlohekreises gefragt: welche Handlungsbedarf sehen sie und welche Ideen für Projekte haben sie. Diese Befragung ist ein wesentliches Element der Beteiligung von Akteuren am Landkreiskonzept.

Ein wichtiges vorläufiges Ergebnis auf der Basis von 207 Fragebögen (von insgesamt 234 ausgefüllten) ist, dass die Befragten dem Hohenlohekreis mehrheitlich eine hohe bis sehr hohe Lebensqualität bescheinigen. Einen Handlungsbedarf sehen sie auf Kreisebene insbesondere in den Bereichen Gesundheitsversorgung, ÖPNV, beim Thema Verkehr ganz allgemein sowie im Bereich Wohnen. Gute Noten geben sie den Städten und Gemeinden in den Bereichen Wirtschaft und Arbeitsplätze, Zusammenleben und Vereine sowie bei der Kinderbetreuung. Für die kleineren Teilorte der Gemeinden sehen sie neben dem ÖPNV und der Gesundheitsversorgung insbesondere Defizite in der Grund- und Nahversorgung.
Um die umfangreiche Landkreis-Analyse des beauftragten Büros Plan_N für die Bereiche Infrastruktur und Daseinsvorsorge um wichtige Informationen zu ergänzen, wurde eine Datenabfrage bei den 16 Stadt- und Gemeindeverwaltungen durchgeführt. An dieser haben sich alle Städte und Gemeinden beteiligt. Eine endgültige Ergebnisauswertung steht noch aus. Bei 12 bisher ausgewerteten Verwaltungen lässt sich erkennen, dass die Orte mit mehr als 1.000 Einwohnern - das sind vor allem die Hauptorte der Städte und Gemeinden - gut mit Lebensmittelläden, Bäckereien, Kindergärten, Grundschulen, Banken und Poststellen ausgestattet sind. Für Orte mit weniger als 1.000 Einwohnern ist zum Beispiel interessant, dass viele noch einen Lebensmittelladen haben, während andere Einrichtungen der Grundversorgung zunehmend fehlen. Es stellt sich also für den Hohenlohekreis die Frage, wie die noch bestehenden Lebensmittelläden gestärkt werden können und welche Konzepte zukunftsfähig sind. Hier gilt es auch, von guten Beispielen vor der Haustür und in anderen Regionen zu lernen.
Als nächster Schritt werden im Herbst nun Bürgerinnen und Bürger zu sogenannten Bürgerrunden eingeladen. Zufällig ausgewählte Personen aus den verschiedenen Städten und Gemeinden kommen zu Diskussionsrunden zusammen, um selbst Erfahrungen und Visionen zur Zukunftsgestaltung im Hohenlohekreis einzubringen. Der bisherige Rücklauf der kürzlich versandten Anfragen ist sehr positiv, Rückmeldefrist ist der 28. August 2017. „Gemeinsam soll in guten Gesprächen in einem moderierten Austausch Neues entstehen. Ideen, Wissen und Erfahrungen aus der Bevölkerung sollen in das Kreisentwicklungskonzept einbezogen werden“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth den Hintergrund der Bürgerrunden und freut sich bereits heute über eine rege Teilnahme.

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