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6. Hohenloher Energieabend

[Artikel vom 08.05.2018]

6. Hohenloher Energieabend
Car-Sharing Modell für Öhringen startet im Oktober
 
Beim 6. Hohenloher Energieabend Ende April wurden die Sektoren Wärme, Strom und Verkehr näher beleuchtet. Eingeladen hatte die Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) in Kooperation mit dem Landwirtschaftsamt des Hohenlohekreises und der Bestenergie Hohenlohe. Gastgeber war die Baufirma Schneider aus Öhringen. Mit dem Energieabend wird den Energieinteressierten aus Kommunen, Industrie, Handwerk und Stadtwerken regelmäßig eine Plattform für interessante Vorträge und einen gemeinsamen Austausch geboten.
 
Oberbürgermeister Thilo Michler begrüßte die rund 50 Gäste. Er freute sich vor allem am großen Interesse an der geplanten Energieversorgung im Öhringer Neubaugebiet Kesseläcker, die künftig mit einem Blockheizkraftwerk auf der Basis von Kraft-Wärme-Kopplung realisiert werden soll. Initiiert und umgesetzt wird das innovative Nahwärmenetz-Projekt von der Bestenergie Hohenlohe GmbH & Co. KG, die 2017 von Akteuren aus der Region mit dem Ziel gegründet wurde, zukunftsfähige Energieerzeugungsanlagen zu bauen und zu betreiben.
 
Die Vortragsreihe des 6. Hohenloher Energieabends eröffnete Christine Köhler von der Firma Schneider, die darüber berichtete, wie Ressourcenschonung und Energiesparen beim Bau des neuen Verwaltungsgebäudes der Firma Schneider umgesetzt wurden.
 
Ulrich Ramsaier von der Naturenergie Glemstal stellte anschließend die energieautonome Gemeinde Hemmingen vor. Hemmingen hat sich gemeinsam mit dem Bürgermeister und dem Gemeinderat zum Ziel gesetzt, bis 2030 kein Heizöl mehr zu verbrauchen. Nur noch Fernwärme und Erdgas sollen zum Einsatz kommen.
 
Konrad Nübel vom Ingenieurbüro Schuler aus Bietigheim-Bissingen erläuterte schließlich die Technik, die für die Energieversorgung im Öhringer Wohngebiet Kesseläcker zum Einsatz kommen soll.
 
Das Thema Car-Sharing in Öhringen stand im besonderen Interesse der Zuhörer. Losgehen soll es ab Oktober im Neubaugebiet Kesseläcker. „Dort steht dann ein erstes Fahrzeug bereit“, so Initiator Roland Weissert. Man könne es aber auch den ganzen Tag oder die ganze Woche nehmen, ergänzt Weissert. Der Vorteil bei diesem Modell ist, dass das Fahrzeug im deutschlandweiten Netzwerk des Car-Sharing Anbieters Flinkster eingebunden ist. Gebucht werden kann entweder per App oder einfach telefonisch für mindestens eine Stunde.
 
Über gute Erfahrungen mit Car-Sharing in der Region berichtete Helmut Götz von Europaservice Autovermietung aus Heilbronn. Er warb für ein Umdenken im Alltag. „Car-Sharing spart nicht nur Ressourcen, sondern ist eine gute Alternative bei Parkplatznot.“ Wichtig ist laut Götz, dass Car-Sharing den öffentlichen Personennahverkehr unterstützen und nicht in dessen Konkurrenz treten soll.
 
Dr. Wolfgang Eißen, Regionalbüroleiter der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T), ist sehr zuversichtlich, dass das Car-Sharing Modell in Öhringen funktioniert. Eißen berichtet von den guten Erfahrungen des Car-Sharing Modells in Kupferzell-Füßbach. Dort gibt es bereits Haushalte, die durch die gemeinsame Nutzung von zwei E-Autos im Dorf ihr Zweitfahrzeug nicht mehr bräuchten und verkauft hätten.
 
Alle Vorträge der Hohenloher Energieabende können unter www.bioenergie-hot.de abgerufen werden.

Helmut G├Âtz (links) warb beim 6. Hohenloher Energieabend f├╝r das Car-Sharing Modell in ├ľhringen, das im Oktober im Neubaugebiet Kessel├Ącker starten soll.
Helmut G├Âtz (links) warb beim 6. Hohenloher Energieabend f├╝r das Car-Sharing Modell in ├ľhringen, das im Oktober im Neubaugebiet Kessel├Ącker starten soll.

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