Hohenlohekreis

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Die Jugendhilfeplanung im Hohenlohekreis

Der § 79 des SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) überträgt den Trägern der öffentlichen Jugendhilfe die Planungsverantwortung zur Erfüllung der nach dem SGB VIII genannten Aufgaben.

Im darauf folgenden § 80 wird die Planungsverantwortung und damit die Jugendhilfeplanung definiert. § 81 fordert die öffentlichen Einrichtungen zur Zusammenarbeit mit anderen Stellen auf.

Der Arbeits- und Aufgabenbereich der Jugendhilfeplanung im Hohenlohekreis erstreckt sich im jährlichen Berichtswesen zu Beginn des neuen Jahres und in der durchgehenden planerischen Arbeit i.d.R. in Form von Arbeitskreissitzungen.

Bericht zu den Sozialstruktur- und Jugendhilfedaten

Die Jugendhilfeplanung im Hohenlohekreis arbeitet bei der Berichterstattung mit dem statistischen Landesamt und dem Kommunalverband für Jugend und Soziales in Baden-Württemberg (KVJS) zusammen. Sie liefert Daten für die überörtliche Berichterstattung der Hilfen zur Erziehung.

Im landesweiten Bericht zur Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung werden die aktuellen Entwicklungen beleuchtet sowie bedeutsame Faktoren wie etwa die Lebenslagen junger Menschen und ihrer Familien untersucht.

Abgeleitet davon wird ein eigener Bericht zur Sozialstruktur und den Jugendhilfedaten im Hohenlohekreis gefertigt, der sogenannte Familienbericht. Dieser Bericht wird jeweils in der Herbstsitzung des Jugendhilfeausschusses im darauffolgenden Jahr erläutert.

Familienbericht 2016

Die Steuerungsgruppe des Jugendhilfeausschusses

Aus den Erkenntnissen der Berichte und Gespräche ergeben sich verschiedene Planungsbereiche. Diese diversen Bereiche werden in den Sitzungen der Steuerungsgruppe näher in Augenschein genommen.

Im Jahr 2011 wurde der Steuerungsgruppe der Jugendhilfeplanung den Auftrag erteilt, einen Teilplan Jugendarbeit zu erstellen. Eine Planungsgruppe wurde dafür eingesetzt, sodass dieser Bericht zur Lebenslage und Freizeitaktivität Jugendlicher im Sommer 2014 dem Jugendhilfeausschuss vorgestellt werden konnte. Daraus ergaben sich Empfehlungen zur Anpassung bzw. Veränderung der Strukturen einer zukunftsfähigen Jugendarbeit im Hohenlohekreis.

Zur PDF "Teilplan Jugendarbeit im Hohenlohekreis"

Eine Folge dieses Teilplans war, die bis dato so genannte Jugendagentur im Hohenohekreis zu einem Kreisjugendreferat umzuwandeln. Nach einer Übergangszeit im Jahr 2015 konnte Anfang 2016 offiziell die Jugendagentur in ein Kreisjugendreferat umgewandelt werden.

Abgeleitet von diesem Teilplan verständigte sich die Steuerungsgruppe zudem in mehreren Sitzungen im Jahr 2016 und 2017 auf eine Priorisierung der darin aufgeführten Inhalte. Diese Priorisierung enthielt zuerst eine Konzeptionierung des Kreisjugendreferats. Primär wurde somit seitens der Jugendhilfeplanung die Konzeptionierung des Kreisjugendreferats bearbeitet. Die neu erstellte Konzeption wurde 2018 in der Sommersitzung des Jugendhilfeausschusses vorgestellt und es wurde beschlossen, die darin aufgeführten Inhalte umzusetzen.

Zur PDF „Konzeption Kreisjugendreferat Hohenlohekreis“


Darin enthalten sind ebenfalls diverse Arbeitsschwerpunkte, die zuvor in der Steuerungsgruppe festgelegt wurden, wie z.B. Beratungs- und Unterstützungsangebote für die Städte und Gemeinden, die Beratung und Begleitung des Kreisjugendring Hohenlohe e.V., sowie der Ausbau der Angebote für politische Bildung, Präventionsarbeit und Demokratiebildung.

Abhängig von aktuellen Entwicklungen variieren die Arbeitsschwerpunkte der Jugendhilfeplanung.

Kontakt

Jugendamt
Yasemin Serttürk
Allee 16
74653 Künzelsau
Tel.: 07940 18-432
E-Mail schreiben