Hohenlohekreis

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Zur Investition in Menschen

Der Europäische Sozialfonds (ESF) wurde im Jahr 1957 ins Leben gerufen. Er ist das wichtigste Finanzinstrument der Europäischen Union zur Investition in Menschen und soll den Zugang zu Bildung, Ausbildung und Beschäftigung erschließen.

Um den aktuellen, lokalen Bedürfnissen vor Ort entsprechen zu können, legen die Mitgliedsstaaten und Regionen beim ESF ihre eigenen Operationellen Programme vor. Die Höhe der ESF-Finanzmittel ist regional verschieden und vom relativen Wohlstand der jeweiligen Region abhängig.

Baden-Württemberg ist im Rahmen des Ziels „Investition in Wachstum und Beschäftigung“ förderfähig. Das Operationelle Programm in Baden-Württemberg steht unter dem Motto: „Chancen fördern“.

Die ESF-Schwerpunkte sind in Baden-Württemberg in Prioritätsachsen untergliedert:

A: Förderung nachhaltiger und hochwertiger Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte B: Förderung der sozialen Inklusion und Bekämpfung von Armut und jeglicher Diskriminierung C: Investitionen in Bildung, Ausbildung und Berufsbildung für Kompetenzen und lebenslanges Lernen D: Technische Hilfe

Der Regionale ESF-Arbeitskreis „Partnerschaft für Beschäftigung“ entscheidet unter dem Vorsitz von Herrn Ersten Landesbeamten Gotthard Wirth über die Schwerpunktsetzung innerhalb einer regionalen Arbeitsmarktstrategie und welche Projekte ein positives Votum für die weitere Antragstellung erhalten. ESF-Projekte müssen mit mindestens 50% mit nationalen Mitteln kofinanziert werden. 

Die Anträge für ESF-Projekte im Hohenlohekreis sind zentral bei der Landeskreditbank in Karlsruhe einzureichen. Jeweils für das Folgejahr sind ESF-Projektanträge bis zum 30.09. abzugeben. Falls vorhanden, können mögliche Kontingent-Restmittel zum 31.05. für das laufende Jahr beantragt werden.

Das aktuelle Antragsformular und weitere Informationen zum ESF sind auf der Internetseite ESF-BW abrufbar.

Die Geschäftsstelle des Regionalen ESF-Arbeitskreises koordiniert zwischen regionalen ESF-Interessierten, Projektträgern, Antragstellern, Mitgliedern des Regionalen Arbeitskreises, der L-Bank und dem Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg.

Neue Förderperiode des Europäischen Sozialfonds

Projektanträge für beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im Jahr 2019 können bis 30.09.2018 eingereicht werden

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das wichtigste beschäftigungspolitische Instrument der Europäischen Union (EU). Er fördert Maßnahmen zur Vermeidung und Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, zur Erweiterung des Ausbildungsangebots, für eine verbesserte Funktionsweise des Arbeitsmarktes. Damit unterstützt er junge und ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeitssuchende.

Aufgrund nicht verbrauchter Kontingentmittel der Jahre 2015 – 2018 beträgt das Volumen für 2019 ausnahmsweise 181.739,82 €. Interessierte Träger können sich durch innovative Projektanträge um diese Fördermittel bewerben. Die Anträge für 2019 sollten über das elektronische Antragsverfahren ELAN zentral bei der Landeskreditbank in Karlsruhe eingereicht werden. Zeitgleich sind Kopien bei der ESF-Geschäftsstelle im Hohenlohekreis vorzulegen. Die Frist endet am 30.09.2018. Die Registrierung für das Online-Antragsverfahren und wichtige Informationen zur Antragstellung gibt es unter www.esf-bw.de.

Für Fragen und weitere Informationen steht die Geschäftsstelle des Europäischen Sozialfonds im Landratsamt Hohenlohekreis, Tel. 07940 93769-0 und per E-Mail Lilia.Bauch(@)Hohenlohekreis.de, gerne zur Verfügung.

Hintergrund:

In der aktuellen Förderperiode von 2014 bis 2020 orientiert sich die Förderung des Europäischen Sozialfonds (ESF) eng an der Europa 2020-Strategie für Wachstum und Beschäftigung. Für die ESF-Förderung in Baden-Württemberg stehen in diesem Zeitraum EU-Mittel in Höhe von knapp 260 Millionen Euro bereit. Für regionale Projekte sind rund 92 Millionen Euro vorgesehen. Hiervon steht dem Hohenlohekreis pro Kalenderjahr in der Regel ein Förderkontingent in Höhe von 180.000 Euro zur Verfügung.

Die Anträge müssen eines der folgenden Ziele beinhalten:

Ziel B 1.1: Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und der Teilhabechancen von
Menschen, die besonders von Armut und Ausgrenzung bedroht sind oder

Ziel C 1.1: Vermeidung von Schulabbruch und Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit.

Die vom ESF-Arbeitskreis gewünschten Projektinhalte zu diesen Zielen sind in der Arbeitsmarktstrategie 2019 des Hohenlohekreises detailliert dargestellt. Diese kann im Downloadbereich nachgelesen werden.

Das Mindestvolumen der förderfähigen Gesamtkosten eines Projekts ist auf 30.000 Euro festgelegt. Je Vorhaben muss die planmäßige Teilnehmeranzahl mindestens zehn Personen umfassen. Mit der Antragstellung muss auch eine gesicherte nationale Kofinanzierung in Höhe von mindestens 50 Prozent nachgewiesen werden.

Kontakt

Im Hohenlohekreis
Geschäftsstelle ESF
Förderperiode 2014 - 2020
Dr. Christina Götzelmann
Schliffenstraße 24
74653 Künzelsau

Tel.: 07940 93769-0
Fax: 07940 93769-44
E-Mail schreiben