Hohenlohekreis

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Umwelt- und Baurechtsamt

Amtsleitung:
Günther Geissler

Landratsamt Hohenlohekreis
Umwelt- und Baurechtsamt
Allee 17
74653 Künzelsau
Tel.: 07940 18-254
Fax: 07940 18-365
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Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
08:30 Uhr bis 12:00 Uhr
Donnerstag
14:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Darüber hinaus sind die Mitarbeiter bestrebt, gegebenenfalls nach vorheriger Terminabsprache, auch außerhalb der allgemeinen Sprechzeiten persönliche Vorsprachen von Bürgern zu ermöglichen.

Ansprechpartner

Umwelt- und Baurechtsamt
Amtsleiter
Günther Geissler
Tel.: 07940 18-369
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Fachdienst 50.1: Wasserwirtschaft und Bodenschutz
Fachdienstleiterin
Anja Baur
Tel: 07940 18-368
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Fachdienst 50.2: Baurecht und Naturschutz
Fachdienstleiter
Günther Geissler
Tel.: 07940 18-369
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Fachdienst 50.3: Gewerbeaufsicht und Immissionsschutz
Fachdienstleiterin
Mandy Heyn
Tel.: 07940 18-518
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Fachdienst 50.4: Naturschutz und Bauleitplanung
Fachdienstleiter
Hansjörg Weidmann
Tel.: 07940 18-364
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Fachdienst 50.5: Umweltverwaltungsrecht
Fachdienstleiter
Markus Gerl
Tel.: 07940 18-486
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Sekretariat

Anna-Maria Knöbl
Tel.: 07940 18-367
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Ingeborg Bräuninger
Tel.: 07940 18-254
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Aufgaben

Das Umwelt- und Baurechtsamt des Landratsamts Hohenlohekreis ist in 5 Fachdienste (FD) untergliedert.  

Der Fachdienst 50.1 Wasserwirtschaft und Bodenschutz befasst sich mit der Genehmigung von Abwasserbeseitigungsanlagen, Regenwasserbehandlungsanlagen, mit der technischen Wasserversorgung bzw. Trinkwasserversorgung sowie dem Hochwasserschutz und leistet damit einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz und für die Sicherheit der Bevölkerung im Hohenlohekreis. Außerdem befasst sich der Fachdienst mit dem Bodenschutz sowie dem Grundwasser- und Gewässerschutz und leistet somit auch einen wichtigen Beitrag für die naturnahe Erhaltung der Gewässer und die Sicherung des Grundwasservorkommens.  

Der Fachdienst 50.2 Baurecht und Wohnbauförderung kümmert sich um die Beachtung der öffentlichen baurechtlichen, denkmalschutzrechtlichen und naturschutzrechtlichen Vorschriften. Er befasst sich außerdem mit Wohnraumförderung, Abgeschlossenheitsbescheinigungen nach dem Wohnungseigentumsgesetz und dem Schornsteinfegerwesen.    

Fachdienst 50.3 Gewerbeaufsicht und Immissionsschutz: Technik prägt unsere Welt. Sie bringt uns Fortschritt und Wohlstand, führt aber auch zu Risiken und Gefährdungen sowohl für die Menschen als auch für die Umwelt. Es gibt daher eine Vielzahl von Sicherheits- und Gesundheitsschutzvorschriften zum Schutz von Beschäftigten und Dritten sowie Gesetze und Regelwerke, die Zielvorgaben für die Güte von Luft und Wasser oder für Lärmimmissionen enthalten. Für die Umsetzung vor Ort sorgt die Gewerbeaufsicht mit Fachleuten, die Einblick in die komplexen Technikbereiche und die gesetzlichen Bestimmungen haben.

Die Aufgaben der unteren Naturschutzbehörde, z. B. hinsichtlich Artenschutz, Landschaftspflege, Eingriffen in Natur und Landschaft sowie Verfahren im Zusammenhang mit Schutzgebieten nimmt der Fachdienst 50.4 Naturschutz und Bauleitplanung wahr und wirkt bei Verfahren der Bauleitplanung der Städte und Gemeinden sowie der Landes- und Regionalplanung mit.

Um die Bearbeitung immissionsschutzrechtlicher Anträge, Aufgaben nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz, abfallrechtliche Verfahren sowie Aufgaben nach dem Umweltverwaltungsgesetz kümmert sich der Fachdienst 50.5 Umweltverwaltungsrecht.

 

Baden-Württemberg Stiftung stellt neueste Erkenntnisse aus der Borreliose-Forschung vor

Baden-Württemberg Stiftung stellt neueste Erkenntnisse aus der Borreliose-Forschung vor
Broschüre mit Empfehlungen an Kommunen und Tipps für jedermann


Vor FSME schützt eine Impfung, gegen Lyme-Borreliose gibt es keinen Impfstoff. Umso wichtiger sind vorbeugende Maßnahmen. Vier Jahre haben zwei Forschungsprojekte im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung Möglichkeiten der Prävention untersucht. Die Ergebnisse sind nun in einer Broschüre veröffentlicht. Fazit: Mit einfachen Mitteln der Landschaftspflege lässt sich die Zahl der Zecken minimieren.

Baden-Württemberg gehört zu den gefährdeten Gebieten, wenn es um die Übertragung der gefährlichen Frühsommermeningitis geht. Im Gegensatz zur FSME gibt es gegen die oft schwerwiegend verlaufende Borreliose, die ebenfalls von Zecken übertragen wird, aber keine Impfmöglichkeit. Die Baden-Württemberg Stiftung hat 1 Mio. Euro in die wissenschaftlichen Untersuchungen präventiver Maßnahmen investiert und die Ergebnisse für den Alltagsgebrauch in einer Broschüre aufbereitet. Über 23.000 wild lebende Zecken haben die Forscherteams landesweit eingesammelt und untersucht. 

Die Ergebnisse belegen, dass entgegen der verbreiteten Meinung milde oder kalte Winter keinen Einfluss auf die Population der Zecken haben, sondern eher die Witterungsverhältnisse im Frühjahr. Wer aktive Prävention betreiben will, muss daher an den Lebensgrundlagen der Zecken ansetzen: Regelmäßige Mahd an Wald- und Wiesenrändern verringert die für ihr Überleben notwendige bodennahe Feuchtigkeit und reduziert so die Anzahl der Zecken. Aber nicht nur die Zecken selbst werden durch diese Maßnahmen reduziert, sondern auch die Anzahl deren Wirte wie beispielsweise Kleinnager, die erst die Borrelien auf die Zecken übertragen. Kleinnager suchen eher Lebensräume mit hohem Bewuchs und somit guten Versteckmöglichkeiten auf. Ebenfalls wirkt sich ein gutes Müllmanagement reduzierend auf die Anzahl der Kleinnager und damit der Zecken aus. Die Forschungsergebnisse haben außerdem gezeigt, dass in Grasflächen, die von Ziegen, Schafen oder Kühen beweidet wurden, deutlich weniger Zecken vorkommen als in Gebieten mit hohem Strauch- oder Graswuchs. 

Bekannt ist, dass sich Rinder und Ziegen selbst nicht mit Borrelien infizieren können. Neu ist die Erkenntnis, dass an Rindern, Ziegen und Schafen blutsaugende Zecken ihre Borrelien-Infektion vollständig verlieren. 

Für Kommunen heißt das zum einen konsequenter Gras- und Sträucherrückschnitt in Wald- und Naherholungsgebieten, an Wanderwegen sowie auf Spielplätzen, um so den Zecken die Lebensgrundlage zu erschweren. Zum anderen sorgt ein gutes Müllmanagement an den Plätzen, an denen sich viele Menschen in der Natur aufhalten, für eine geringere Zeckenpopulation und senkt damit das Risiko einer Übertragung der Infektion auf den Menschen. Sofern möglich sollten Ziegen oder Schafe zur Landschaftspflege eingesetzt werden. So kann die Borrelien-Durchseuchung innerhalb der Zeckenpopulation erheblich reduziert werden. 

Neben diesen konkreten Handlungshinweisen für alle in der Landschaftspflege und im Naturschutz Tätigen sowie für Städte und Gemeinden enthält der Flyer auch Hintergrundinformationen und Tipps für jedermann. Die Informationen und Empfehlungen resultieren direkt aus den neuesten Erkenntnissen der Forschung. 

Die Broschüre steht auf der Webseite der Baden-Württemberg Stiftung zum Download bereit. Sie kann mit Zeckenkarte zum Entfernen von Zecken direkt bei der Stiftung bestellt werden. 
Die Broschüre mit Zeckenkarte zum Entfernen von Zecken kann bei der Baden-Württemberg Stiftung bezogen werden: info(@)bwstiftung.de

Stiftungskurzprofil:
Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger.

Weitere Informationen unter www.bwstiftung.de
Medienkontakt
Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Iris Berghold
Im Kaisemer 1 • 70191 Stuttgart
Fon +49.711.248 476-16 / Fax +49.711.248 476-50
berghold@bwstiftung.de
www.bwstiftung.de

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