Stipendienprogramm für Medizinstudierende

Zwei neue Medizinstipendiatinnen starten mit Unterstützung des Hohenlohekreises in ihre berufliche Zukunft

Am Donnerstag, 13. August 2026, hieß Landrat Ian Schölzel Rinesa Kadrija und Gwendolin Füchtner offiziell als Medizinstipendiatinnen des Hohenlohekreises willkommen.

Mit dem Stipendienprogramm unterstützt der Landkreis angehende Medizinerinnen und Mediziner während ihres Studiums und schafft zugleich verlässliche Perspektiven für eine spätere Tätigkeit im Hohenlohekreis.

Beide Studentinnen verbindet nicht nur ihre Motivation für das Medizinstudium, sondern auch eine enge Verwurzelung im Hohenlohekreis: In Öhringen aufgewachsen, ist die Region für beide ein Stück Heimat. Das Stipendienprogramm sehen sie daher als bedeutende Chance, bereits während des Studiums Perspektiven für ihre berufliche Zukunft im Hohenlohekreis zu schaffen und sich dort nach erfolgreichem Abschluss langfristig beruflich wie privat niederzulassen. Mit der Förderung möchten sie nicht nur in der medizinischen Berufswelt Fuß fassen, sondern zugleich frühzeitig ihre Bereitschaft zeigen, dem Landkreis langfristig etwas zurückzugeben.

Landrat Ian Schölzel betont, wie wichtig ihm die Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung im Hohenlohekreis ist. „Neben dem Weiterbildungsverbund Hohenlohekreis leistet vor allem auch das Medizinstipendium einen wichtigen Beitrag zur ärztlichen Versorgung im Hohenlohekreis. Mit der Förderung des medizinischen Nachwuchses schaffen wir attraktive Perspektiven für angehende Ärztinnen und Ärzte und setzen zugleich ein Zeichen für eine langfristig gesicherte medizinische Versorgung im Landkreis. Damit stärken wir auch das Vertrauen unserer Bürgerinnen und Bürger in eine flächendeckende Versorgung vor Ort.“

Annemarie Flicker-Klein, Amtsleiterin des Gesundheitsamtes beim Landratsamt Hohenlohekreis, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über den medizinischen Nachwuchs in unserer Region und wünschen den Stipendiatinnen viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg! Zugleich freuen wir uns auf weitere Bewerbungen für das Medizinstipendium und ermutigen interessierte Studierende, sich über das Programm zu informieren und sich zu bewerben.“

Hintergrundinformation:
Mit dem Medizinstipendium setzt sich der Hohenlohekreis gezielt für die Sicherung der ärztlichen Versorgung in der Region ein. Seit November 2023 fördert der Landkreis Studierende der Humanmedizin und möchte damit frühzeitig medizinischen Nachwuchs für eine spätere Tätigkeit im Hohenlohekreis gewinnen. Ziel ist es, auch angesichts des zunehmenden Ärztemangels eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung langfristig zu sichern. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten während ihres Medizinstudiums eine monatliche Förderung in Höhe von 500 Euro. Im Gegenzug verpflichten sie sich, ihr Studium ohne Unterbrechungen zu absolvieren und die Abschnitte der Ärztlichen Prüfung innerhalb der Regelstudienzeit abzulegen. Darüber hinaus soll – soweit möglich – ein Teil des Praktischen Jahres im Hohenlohekreis absolviert werden. Auch nach dem Studium bleibt die Verbindung zum Landkreis bestehen: Für die Dauer der erhaltenen Förderung werden Stipendiatinnen und Stipendiaten – soweit dies möglich ist – im Hohenlohekreis ärztlich tätig oder absolvieren dort ihre Weiterbildung zur Fachärztin beziehungsweise zum Facharzt. Bewerben können sich Studierende der Humanmedizin, die an einer deutschen Universität oder an einer Universität in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union eingeschrieben sind. Voraussetzung ist außerdem, dass sie ohne Einschränkungen in Deutschland leben und arbeiten dürfen und ihre Approbation in Deutschland anerkannt wird. Weitere Informationen finden Interessierte hier.

Eine Gruppe von Personen vor einem medizinischen Gerät. Im Hintergrund ist eine weise Wand. Oben rechts ist ein Bildschirm befestigt.
Landrat Ian Schölzel hieß Rinesa Kadrija und Gwendolin Füchtner offiziell als Medizinstipendiatinnen des Hohenlohekreises willkommen.  V.l.n.r. Rinesa Kadrija, Landrat Ian Schölzel, Gwendolin Füchtner, Annemarie Flicker-Klein, Amtsleiterin des Gesundheitsamtes beim Landratsamt Hohenlohekreis, Ute Zeile, Fachdienstleitung Gesundheitsförderung und Prävention beim Landratsamt Hohenlohekreis.    
Bild: LRA Hohenlohekreis