Antrittsbesuch des Ersten Landesbeamten Marco Hess im Makerspace „MINTsetter City“
Zukunft des Innovationsstandorts Hohenlohe gemeinsam gestalten
Der Erste Landesbeamte des Hohenlohekreises, Marco Hess, besuchte kürzlich den Makerspace „MINTsetter City“ der Innovationsregion Hohenlohe e.V. in Öhringen.
In Begleitung der Wirtschaftsförderin des Landkreises, Sarah Schmidt, informierte er sich über das Angebot der Kreativ- und Technologiewerkstatt und erörterte mit den Verantwortlichen zukünftige Kooperationsmöglichkeiten. Die Förderung von Nachwuchskräften in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ist dabei ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Hohenlohe.
Empfangen wurde die kleine Delegation des Landratsamtes von Guido Rebstock, Geschäftsführer der Innovationsregion Hohenlohe, der Geschäftsstellenleiterin Mirjam Rammhofer sowie dem neuen MINT-Manager Julian Kugler. Bei einem Rundgang durch die auf über 300 Quadratmetern modern ausgestatteten Räumlichkeiten präsentierten sie die vielfältigen technologischen Möglichkeiten, die der Makerspace für Schüler, Auszubildende, Studenten, Start-ups und die Öffentlichkeit bereithält. Von 3D-Druck und Lasercutting über Robotik und Elektronik bis hin zu Programmierungs-, Drohnen- und Virtual-Reality-Anwendungen bietet das MINTsetter City einen niedrigschwelligen und praxisnahen Zugang zu verschiedenen Technologien.
Der Erste Landesbeamte Hess nutzte die Gelegenheit, um mit den Anwesenden ins Gespräch zu kommen und das Konzept hinter dem Makerspace kennenzulernen, das über eine reine Technologiedemonstration hinausgeht. Es ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der kreativen Entfaltung, der das Interesse an technischen Themen wecken und junge Menschen für technische Berufe begeistern soll.
Seine Eindrücke fasste Hess anschließend wie folgt zusammen: „Hier im MINTsetter City wird Zukunft nicht nur gedacht, sondern gemacht. Dieses Engagement, getragen von einem starken Unternehmensnetzwerk, das Konkurrenzdenken zugunsten des gemeinsamen Ziels eines starken Standorts überwindet, ist der Schlüssel für die Entwicklung des Hohenlohekreises. Wir als Landkreis sind stolz, ein solches Juwel zu beheimaten und werden unsere Rolle als aktiver Partner mit vollem Engagement wahrnehmen, um diese wertvolle Arbeit zu unterstützen und auszubauen.“
Ein zentrales Thema des Gesprächs war die besondere Struktur der Innovationsregion Hohenlohe. Als führendes Industrienetzwerk im Landkreis vereint der Verein zahlreiche Unternehmen, darunter auch Weltmarktführer, die in ihren jeweiligen Märkten teilweise in direktem Wettbewerb zueinanderstehen. Dass diese Akteure im Rahmen der Innovationsregion und insbesondere bei der Nachwuchsförderung zusammenarbeiten, ist eine besondere Form der Kooperation und ein Bekenntnis zum Standort. Die Mitgliedsunternehmen gestalten das Programmangebot des MINTsetter City aktiv mit und stellen sicher, dass die vermittelten Kompetenzen praxisnah und zukunftsrelevant sind. Dieser direkte Austausch mit der Wirtschaft bietet jungen Talenten die Möglichkeit, Einblicke in aktuelle berufliche und technologische Entwicklungen zu erhalten.
Der Besuch diente darüber hinaus dazu, die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und der Innovationsregion auf operativer Ebene voranzutreiben. Wirtschaftsförderin Schmidt betonte die Wichtigkeit solcher Initiativen: „Für uns als Wirtschaftsförderung ist es essenziell, solche Netzwerke und Projekte zu unterstützen. Der direkte und ehrliche Austausch ist die Grundlage für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Partnerschaft. Wir sehen uns als Möglichmacher und Dienstleister für die Wirtschaft als auch die Kommunen im Kreis und werden die positive Entwicklung weiterhin eng begleiten.“
Foto: W.I.H.-Wirtschaftsinitiative Hohenlohe GmbH
