Erfolgreicher Abschluss der Flurneuordnung in Altkrautheim

150 Gäste feiern das Ende des rund zwanzigjährigen Verfahrens

In einer festlichen Abschlussveranstaltung am Freitag, 25. September 2026, konnte das Flurneuordnungsverfahren Krautheim-Altkrautheim erfolgreich beendet werden.

Die Bearbeitungsdauer des Verfahrens betrug circa 20 Jahre.

Rund 150 Grundstückseigentümer, Gäste und Ehrengäste sind zu diesem Anlass der Einladung von Walter Schlör, dem Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, in das Eugen-Seitz-Bürgerhaus gefolgt. Ministerialdirektorin Isabell Kling vom Ministerium für den Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat (MLR) lobte die Beteiligten in ihrem Grußwort mit den Worten: „Sie sind Heimatmacherinnen und  -macher“. Bei den Vorstandsmitgliedern bedankte sie sich persönlich für deren Engagement im Flurneuordnungsverfahren und überbrachte Grüße sowie eine Dankesurkunde der Landwirtschaftsministerin Marion Gentges.

Seitens des Landratsamts betonte der Erste Landesbeamte Marco Hess die erreichten Ziele des Verfahrens: Insgesamt wurden im Flurneuordnungsverfahren auf der Altkrautheimer Gemarkung 15 Kilometer befestigte Wege gebaut, die Grundstücke von 227 Eigentümern neu und zweckmäßig zusammengelegt und viele weitere wichtige Ziele wie etwa ein Holzhallengebiet, ein Rückhaltebecken und zahlreiche Naturschutzmaßnahmen umgesetzt.

Bürgermeister Andreas Insam hob die Bedeutung des Verfahrens für die Stadt Krautheim hervor. Weil die entstehenden Kosten von rund 1,5 Millionen Euro allen Bürgern zugutekämen, hätte auch die Stadt Krautheim zusätzlich zu den hohen Zuschüssen von Bund und Land einen weiteren Beitrag für Ihr Wegenetz investiert.

Der Leiter des Flurneuordnungsamtes des Hohenlohekreises, Friedrich Küßner, beschloss den offiziellen Teil des Abends mit einem bebilderten Rückblick auf das Verfahren.
Bereits vor der Abendveranstaltung wurden zwei Schautafeln am Rande des Jagsttal-Radwegs feierlich enthüllt. Auf einer Tafel wird der an dieser Stelle verlaufende, historische Grenzstein der ehemaligen Badischen Landesgrenze näher erläutert. Die andere Tafel erklärt das Flurneuordnungsverfahren und seine Ziele. Ein neuer, attraktiver Verweilplatz wurde hierdurch geschaffen. Die Bedeutung des Kocher-Jagst-Radwegs als beliebte Radroute zeigte sich bereits bei der Enthüllung, bei der zahlreiche Radfahrerinnen und Radfahrer den neuen Verweilplatz passierten.
 

Gruppenfoto vor den Schautafeln
Gemeinsames Foto vor den beiden Schautafeln
Foto: Landratsamt Hohenlohekreis
(Erstellt am 30. September 2026)