Vergesslich oder schon dement?
Vorträge zum Thema Demenz im Oktober 2026
Am Donnerstag, 15. Oktober 2026, lädt das Klinikum am Weissenhof zu einem Vortrag zum Thema Demenz in Neuenstein im Evangelischen Gemeindehaus ein. Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, findet ein zweiter Vortrag zu diesem Thema in Ingelfingen im Schwarzen Hof statt.
Der Beginn ist jeweils um 18 Uhr. Referentin ist Birgit Hülsewede, Fachärztin für Psychiatrie im Klinikum am Weissenhof.
In Gesprächen bei der Beratung, in der Pflege oder bei einer Tasse Kaffee äußern Menschen – ob aus eigener Betroffenheit oder als Angehörige, Freunde oder Nachbarn – immer wieder vorsichtige Zweifel: Handelt es sich um eine Alterserscheinung oder schon um Demenz? Damit einher geht die Sorge um den Verlust von Selbstbestimmung und Teilhabe. Auch Veränderungen im Verhalten von Familienangehörigen oder Freunden lassen einen ratlos zurück. Dabei kommen Fragen auf: Wann spricht man von einer Demenz? Ergibt die Feststellung einer Diagnose Sinn? Wo und wie wird die Diagnose festgestellt? Welche Therapien sind bei unterschiedlichen Demenzformen möglich?
Darauf gibt Birgit Hülsewede in ihrem Vortrag Antworten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Teilnehmern und Netzwerkpartnern aus Pflege und Beratung.
Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei. Es wird jedoch um eine Anmeldung bei Catharina Klein gebeten, entweder telefonisch unter 01520-6197930 oder per E-Mail an klein.c@caritas-dicvrs.de. Weitere Veranstaltungen des Netzwerks Demenz Hohenlohekreis sind zu finden unter https://www.caritas-heilbronn-hohenlohe.de/was-wir-bieten/projekte-und-initiativen/netzwerk-demenz-hohenlohekreis/veranstaltungen/. Informationen zur Arbeit des Netzwerks Demenz gibt es bei der Caritas Heilbronn-Hohenlohe telefonisch unter 01520-6197930. Für Beratungen zum Thema Demenz ist der Pflegestützpunkt Hohenlohekreis unter den Telefonnummern 07940 18-1866, 18-1867 und 18-1799 erreichbar.
Hintergrund:
Mehr als 220.000 Menschen in Baden-Württemberg leben mit einer Demenzerkrankung. Bundesweit sind es 1,9 Millionen Menschen. Die meisten von ihnen sind hochbetagt. Auch wenn das Risiko, an Demenz zu erkranken, mit zunehmendem Alter steigt, können Menschen bereits in jüngeren Lebensphasen von der Erkrankung betroffen sein. Schätzungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zufolge sind fast 6 Prozent der Betroffenen jünger als 65 Jahre.
Unterstützung erfahren Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen durch die Pflegestützpunkte. Sie beraten neutral, kostenfrei und wohnortnah zu Unterstützungs- und Entlastungsangeboten sowie zu Fragen der Pflege und zu Leistungen der Pflegeversicherung. Auch Menschen, die erste Veränderungen wahrnehmen oder sich vorsorglich informieren möchten, können dieses Beratungsangebot nutzen.