Investitionen in Kreisstraßen und Erhalt der Lebensmittelkontrolle

Ergebnisse des Verwaltungs-, Wirtschafts- und Verkehrsausschusses vom 12. Oktober 2026

Der Verwaltungs-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss des Hohenlohekreises (VWV) tagte am Montag, 12. Oktober 2026, im Landratsamt Hohenlohekreis.

Die Themen und Ergebnisse im Überblick:

Das Gremium genehmigte einstimmig die Planung für den Ersatzneubau der Ohrnbrücke bei Pfeldebach-Oberhöfen. Die Brücke aus dem Jahr 1925 weist erhebliche Schäden auf und ist derzeit auf neun Tonnen zulässiger Gesamtmasse beschränkt. Durch den Neubau und eine verbesserte Straßenführung soll die Verkehrssicherheit auf der K 2358 erhöht werden. Die veranschlagten Kosten liegen bei rund 1,45 Millionen Euro. Eine vollständige Förderung der Maßnahme durch Landes- und Bundesmittel wird erwartet. Die Verwaltung wurde mit der weiteren Planung, Ausschreibung und Vergabe beauftragt.

Zudem beschloss das Gremium mehrheitlich die Sanierung der K 2362 von Sailach bis zum Abzweig Neumühlsee. Auf der rund 2,45 Kilometer langen Strecke soll die Fahrbahndecke erneuert werden. Auf den ursprünglich vorgesehenen umfassenden Straßenausbau wird aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen verzichtet. Für diese Maßnahme sind im Haushaltsplan 2027 rund 950.000 Euro vorgesehen, die über Fördermittel finanziert werden sollen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt behandelte mögliche Einsparpotenziale im Bereich der Lebensmittelüberwachung. Der Ausschuss sprach sich für den Erhalt der bestehenden fünf Stellen der Lebensmittelkontrolleure aus, um das Niveau des gesundheitlichen Verbraucherschutzes aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, nochmals eingehend mögliche Einspar- und Optimierungspotenziale im Verwaltungs- und Sekretariatsbereich zu prüfen.

Darüber hinaus nahm der Ausschuss die Darstellung der Einsparpotenziale sowie der notwendigen Budgets des Veterinäramtes und der Lebensmittelüberwachung zur Kenntnis. Da in diesen Bereichen nahezu ausschließlich gesetzliche Pflichtaufgaben wahrgenommen werden, bestehen nur begrenzte Einsparmöglichkeiten. Dennoch konnte der Planansatz für die Aufwendungen von 219.900 Euro im Jahr 2026 auf 213.900 Euro für 2027 reduziert werden. Einsparungen ergeben sich unter anderem bei der Tierseuchenbekämpfung sowie den Telekommunikationskosten. Dem stehen steigende Ausgaben, insbesondere für notwendige Fortbildungen und die Unterbringung fortgenommener Tiere, gegenüber. Die Verwaltung wird die Ausgaben weiterhin kritisch prüfen und bestehende Einsparmöglichkeiten nutzen.

Die nächste Kreistagssitzung findet am Montag, 2. November 2026, statt.

Informationen zu den Sitzungen des Kreistags und seiner Ausschüsse sind über das Bürgerinformationssystem abrufbar.

(Erstellt am 16. Oktober 2026)